Hermes, Andreas, Politiker (1874-1964). Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgeülltem Formularteil und eh. Namenszug, und eh. Brief mit U.

Dickelschwaig bei Oberammergau und Berlin, 2. IX. 1928 und o. D.

3 SS. auf 3 Bll. Folio. Davon zwei Albumbll. (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Deutschlands Zukunft liegt in unseren eigenen Händen. Ein Volk in der Lage des deutschen kann wohl in tiefe Not geraten aber nie durch fremde Willkür allein um seine Zukunft gebracht werden [...]". Mit Begleitschreiben: "Ew. Hochwohlgeboren beehre ich mich in der Anlage den gewünschten Beitrag ergebenst zu übermitteln, indem ich bitte, die durch starke dienstliche Inanspruchnahme entstandene Verjährung jetzt zu entschuldigen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Andreas Hermes war in der Weimarer Republik Reichslandwirtschaftsminister, Reichsminister der Finanzen und gegen Ende der 1920er Jahre Präsident der "Vereinigung der deutschen Bauernvereine".

Ein Albumblatt am oberen Rand beschnitten. Mit gedr. Briefkopf, teilweise leicht knittrig, fingerfleckig, mit feiner Rostspur einer Büroklammer und feinen Einschnitten im Formularteil.

Koslowsky 349.

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