Hiller von Gaertringen, Friedrich Frh., Epigraphiker und Archäologe (1864-1947). Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Charlottenburg-Westend, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 450.00

"Der Deutsche, und nicht zum wenigsten der Preuße, ist im alten, schönen, Bismarckschen Kaiserreiche vielleicht mehr verwöhnt worden, als er vertragen konnte. Er gewöhnte sich allzusehr daran, daß eine weise Regierung für des Reiches und der Einzelnen Wohl sorgte [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben.

Freiherr Hiller von Gaertringen war während der Zeit der Weimarer Republik Honorarprofessor für griechische Epigraphik an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und außerdem einer der wichtigsten Mitarbeiter der von ihm herausgegebenen, insgesamt neunbändigen "Inscriptiones Graecae".

Koslowsky 48.