Reiter, Ernst, Musiker und Direktor (1814-1875). 3 eigenh. Briefe mit U. und eh. Notizen mit U.

Basel und Mainz, 1847-1871.

Zusammen 8½ SS. auf 3 Doppelbll. und 1 Einzelblatt. (Qu.-)8vo. Davon ein Brief mit in Gold gedr. floraler Bordüre mit zoomorphen Elementen.

 350.00

An eine Dame in Frankfurt über Pläne für eine Reise nach Mannheim und Offenburg und mit einer Einladung nach Basel: "Meine liebe Frau, die sich Ihnen besonders empfehlen läßt hoffte immer noch einmal nach Frankfurt zu kommen, um Ihnen noch mündlich Lebewohl sagen zu können; nun vielleicht haben wir einmal das Vergnügen Sie in Basel zu begrüßen [...]" (20. VIII. 1847).

An einen Herrn über den Kauf einer Ouverture des dänischen Komponisten Christian Hornemann: "In höfl. Erwiederung Ihres geehrten Schreibens […] hat die Concertdirection auf meinen Antrag beschlossen (um Ihnen gefällig zu sein) die Ouverture von Hornemann zu kaufen [...]" (6. I. 1869).

Der Brief vom 11. XII. 1871 mit der Zusage, "Ihnen regelmäßig in ähnlicher kurzer Weise Notizen zu senden, ich würde nur bitten zuweilen meine Einsendungen abzuwarten, ehe Sie andere von hier aufnehmen [...]".

Reiters Notizen vom 13. I. 1870 berichten über das Basler Musikleben vom 16. und 31. XII. 1869: "Paradies und Peri von Schumann, vom Gesang-Verein in gelungener Weise aufgeführt. Mit Ausnahme der Alt-Parthie (Frl. Volkart von Zürich) waren die Soli durch hiesige Kräfte besetzt [16. XII.] It. Akt und Finale des IVten Akts der Oper Genoveva von Schumann […] Die Ausführung sämmtlicher Nummern vortrefflich und vom sehr zahlreichen Publikum mit lebhaftem Beifall aufgenommen [23. XII.]".

Ein Brief mit gedr. Briefkopf der "Conzertdirection in Basel" und einer mit goldgepr. Bordüre; die Notiz mit kleinem Einriss.

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