Migerka, Helene, Schriftstellerin (1867-1928). 2 eigenh. Albumblätter mit U.

O. O. u. D.

Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 8vo.

 150.00

Zwei Gedichte (“Frauenbewegung” und “Christlich”) mit jeweils vier Zeilen: “”Frauenbewegung | In den Straßen, in Auen des Praters | Wenn es im Frühling grünt und sprießt, | Dünkt mich fast, daß der Frauen Bewegung | Jetzt nur noch eine unförmige ist”.

Aufgewachsen in Wien und stark von den sozial engagierten Eltern, dem Politiker Franz und der Schriftstellerin und Soziologin Katharina Migerka, beeinflußt, veröffentlichte Helene Migerka 1889 einen ersten Band Gedichte; bekannt wurde sie vor allem mit der Sammlung von Zeitschriftenartikeln ‘Das Glück der Häßlichen und andere Skizzen und Satiren’ (1913). Die couragierte Frauenrechtlerin saß jahrelang dem Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen für die Frauenbildung vor, zog sich aber nach dem Tod der Mutter mehr und mehr zurück und beging 1928 Selbstmord. Vgl. Kosch II, 1735.- Ein Bl. mit einigen Quetschfalten und kl. Einr.

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