Kolb, Annette, Schriftstellerin (1870-1967). Eigenh. Brief und eh. Postkarte mit Paraphe.

Paris und Vence, 1938 und 1939.

Zusammen 6 SS. (Qu.-)8vo. Die Postkarte mit eh. Adresse.

 350.00

An Maria Börner in Berlin über eine gemeinsame, bereits zurückliegende Zusammenkunft in Köln, die bevorstehende Rückkehr nach Berlin und ihre Sorge über Franz Blei: “Nach Florenz habe ich nicht mehr geschrieben. Der Franz stellt sich alles so viel leichter vor als es ist. Wäre er dort nicht am besten aufgehoben? Ich werde ja mein Möglichstes für ihn tun” (Karte v. 14. VI. [1938]). Ein halbes Jahr danach berichtet sie der Freundin in einem Brief aus Vence: “Denken Sie, ein italienischer Freund hat gleich 200 lire an Blei geschickt auf meinen Brief hin [...] Ach was machen die Katzen? Könnte Gina Kaus nicht die Catarina Cornaro (die schwarzweiße) nehmen. Don Pedro ist ein Kater und noch schwächer auf den Beinen. Alle beide dürften sie nicht zugleich weg, sonst schreit die Messalina Tage lang [...]” (Br. v. 2. I. 1939). Erwähnt weiters ihr 1937 bei Bermann-Fischer erschienenes Buch ‘Mozart’.

Der Brief gelocht (minimale Buchstabenberührung).

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