Geyling, Carl, Maler (1814-1880). Eigenh. Postkarte mit U.

Wien, 23. I. 1979.

1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

 80,00

An die Redaktion der "Österreichischen Kunst-Chronik": "Ich habe weder Sie ersucht mir Ihr werthes Journal zu senden, noch habe ich die Absicht zu pränumeriren, denn ich hätte weder genügend Geld um auf alle Journale zu pränumeriren, welche mir Probe No. zusenden, noch habe ich die Zeit jeder Redaktion anzuzeigen, daß ich nicht Abnehmer seyn kann [...]".

Der Sohn eines Hofdekorationsmalers Andreas Geyling und Vetter des Malers Geyling studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er sich vorwiegend zum Landschaftsmaler ausbildete. "1834 entstand sein Ölbild 'Donaugegend'. Nach einem Studienaufenthalt in Italien 1839 erhielt Geyling den Auftrag, Glastüren mit gemalten Landschaften für Laxenburg herzustellen, und unternahm zahlreiche Versuche in der Technik der Glasmalerei. 1841 gründete er eine Glasmalereifirma, erhielt 1843 eine Medaille für die Erzeugung von Mousselin- und Spitzenglas und schuf 1846 drei Glasgemälde nach Kartons von Ludwig Schnorr von Carolsfeld für die Landhauskapelle in Wien. 1858-79 entstanden Glasgemälde für den Stephansdom und für die Votivkirche" (DBE).

Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig.

Art.-Nr.: BN#23437 Schlagwort: