Glasenapp, Carl Friedrich, Pädagoge und Wagnerforscher (1847-1915). Eigenh. Postkarte mit U. ("C. Fr. Glasenapp").

Riga, [1896].

1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

 180,00

An den Musikwissenschaftler Richard Batka (1868-1922): "Für Ihre frdl. Aufforderung zur Mitwirkung an Ihrer geschätzten Zeitschrift bin ich Ihnen dankbar und werde gelgentlich, wenn meine sehr in Anspruch genommene Zeit es mir erlaubt, mit Vergnügen davon Gebrauch machen. Eine Korrespondenz über die musikalischen Vorgänge in Riga kann ich hingegen nicht übernehmen [...]".

Von 1875 bis 1904 als Oberlehrer für deutsche Sprache und Literatur an der Städtischen Töchterschule in Riga tätig, gab Glasenapp, der häufig bei Wagner zu Gast gewesen war, gemeinsam mit Heinrich Freiherr von Stein 1883 ein Wagnerlexikon heraus; 1891 erschien seine zweibändige Wagnerenzyklopädie. "Durch den umfangreichen Briefwechsel Richard Wagners wurde eine Neubearbeitung der Biografie von 1877 notwendig, die dann 1911 unter dem Titel 'Das Leben Richard Wagners' veröffentlicht wurde und sechs Bände (3107 S.) umfasste, und als Glasenapps Lebenswerk gilt" (Wikipedia).

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