Crüwell, Gottlieb August, Historiker, Schriftsteller und Bibliothekar (1866-1931). 2 eigenh. Briefe mit U.

Wien, 23. VI. 1919 und 08. VII. 1919.

Zusammen (1½ + 2½ =) 4 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo.

 180,00

Beide an den Schriftsteller und Redakteur der "Wiener Exlibriszeitung" Gerhard Ramberg-Mayer: "Nehmen Sie meinen aufrichtigsten und herzlichsten Dank für Ihre gütigen Zeilen, für Ihre nachsichtige Kritik und für Ihre geplanten Bemühungen entgegen. Ich zweifle nicht, dass alles vergebens sein wird, aber es ist für einen Menschen wie mich doch auch ein befreiendes und befriedigendes Bewußtsein, Freundschaft und Unterstützung bei wohlwollenden und aufrichtigen Menschen gefunden zu haben. Ich hoffe von Herzen, daß Sie sich während Ihrer kurzen, allzu kurzen Ausspannung ein bisschen Erholung verschaffen konnten. Ihr jüngeres Fräulein Tochter wird sich im Gebirge ohne Zweifel wieder ganz herstellen. Wenn nur Ihre Frau Gemahlin und Fräulein Felicitas auch Wien auf längere Zeit den Rücken kehrten! Oder sollte die Vorbereitung auf die Berufe von Gattin und Schwiegermutter eine Erholung sein? Ich fürchte nicht. Von meiner Frau hörte ich sehr befriedigende Nachrichten aus Zürich und ich suche mein Strohwitwer u. auch Hausfrau-Ersatz-Los mannhaft zu tragen [...]" (23. VI. 1919).

"Vielen Dank für Ihre Bemühungen und für Ihre überraschenden Mitteilungen. Bitte nehmen Sie meine herzlichsten Glückwünsche zur Vermählung Ihrer Tochter entgegen. Und wollen Sie die Güte haben, auch Ihrer, hoffentlich nicht zu sehr ermüdeten Frau Gemahlin alles Gute und Schöne in meinem Namen zu entrichten. Hoffentlich höre ich gelegentlich Näheres über die ersten Schicksale des jungen Paares [...]" (8. VII. 1919).

Art.-Nr.: BN#51763 Schlagwörter: ,