Brief von Schreiberhand (J. C. Schuchardt) mit eigenh. Empfehlung und U. ("Ew. Hochwohlgeb. gehorsamster Diener JWvGoethe").
1 S. auf Doppelblatt. 4to.
€ 15.000,00
An den preussischen Ministerialbeamten Peter Beuth mit Dank für die Zusendung "einiger Abgüße der Englischen Terra Cottas" zur Übersendung der von Henri François Brandt, dem preußischen Hofmedailleur, geschaffenen Goethe-Medaille: "Mögen indeß dieselben beykommende, mir zu hohen Ehren gereichende Medaille wohlwollend aufnehmen; sie ist vom 7. November vorigen Jahrs datirt, und hat sich seit der Zeit durch künstlerische Theilnahme unserer Berliner Freunde [d. s. Brandt und der Bildhauer Christian Daniel Rauch] zu einem bedeutenden Kunstwerk gesteigert, und sie muß mir um so schätzenswerther seyn, als sie mir Gelegenheit giebt, mich entfernten Gönnern und Freunden getreulich zu empfehlen […]". Die Goethe-Medaille war von Brandt zum 50. Jahrestag von Goethes Aufenthalt in Weimar entworfen worden. Nach Ablehnung der ersten Fassung durch Goethe und Großherzog Carl August erschien 1826 eine überarbeitete Version. Sie zeigt Carl August und Luise auf der Vorderseite, Goethe mit Lorbeerkranz auf der Rückseite.
Meyer und Ernst, Auktion 31 (Berlin 1933), Nr. 136.
Tadellos erhalten.
Vgl. WA-Nr. 41191 (nur das Konzept).




