Fallada, Hans

Hans Fallada, Schriftsteller, 1893-1947

In Falladas Werk begegnet man der von Mangel und Armut gezeichneten Welt der Kleinbürger nach dem Ersten Weltkrieg, den er selbst – als untauglich abgewiesen – nicht mitmachen konnte. Die Jahre danach verbrachte er alkohol- und morphiumabhängig größtenteils in Heilanstalten, 1926 trat er eine zweieinhalbjährige Haftstrafe wegen Betrugs an. Nach einigen erfolglosen Veröffentlichungen gelang ihm 1932 mit "Kleiner Mann – was nun?" ein Bestseller, der internationale Anerkennung fand und seinen Durchbruch als Schriftsteller bedeutete. Falladas letzter Roman "Jeder stirbt für sich allein" gilt als das erste Buch eines deutschen nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

  • Eigenh. Albumblatt mit U.

    Fallada, Hans, Schriftsteller (1893-1947). Eigenh. Albumblatt mit U.Carwitz, Dezember 1934.

     550,00