Eigenh. Musikmanuskript mit mehrfach wiederholtem Namenszug im Titel.
27¾ SS. auf 40 Bll. Leinenband der Zeit. Folio (275 x 342 mm).
€ 450,00
Enthält die Lied-Kompositionen "Sehnsucht" (op. 67, Nr. 1), "Mein Mädchen" (op. 32, Nr. 1), "Ständchen" (op. 32, Nr. 2) und "Die Hexe" (op. 65); weiters "Neuer Frühling" (Nr. 1), "An meine Rose" (Nr. 2), "Frühling zog ein" (Nr. 5), "Das Lied an der Mühle" (Nr. 7), "Großes Geheimnis" (Nr. 8), "Dein" (Nr. 11), "Wie wundersam" (Nr. 12) und "Komm!" (Nr. 13) aus dem Zyklus "Lieder und Gesänge" sowie das Lied "Versunken" (op. 66, Nr. 1).
Carl Beines studierte am Konservatorium in Köln unter Franz Wüllner, wo er auch zehn Jahre als Erster Geiger im Gürzenich-Orchester wirkte und Gesangsvereine dirigierte. Von 1894 bis 1909 als Dirigent und Gesangslehrer in Baden-Baden, Karlsruhe und Freiburg im Breisgau tätig, leitete er gemeinsam mit Richard Strauss und Felix Weingartner verschiedene Musikfeste. 1909 siedelte er nach Freiburg über, wo er die Leitung des Oratorienvereins übernahm und auch als gesuchter Gesangslehrer tätig war, der u. a. Richard Tauber zu seinen Schülern zählte. Sein kompositorisches Schaffen umfasst überwiegend Lieder für Singstimme mit Pianobegleitung sowie Männerchöre, Chorwerke mit Orchester, Orchesterstücke sowie eine Operette ("Die Gemsjagd").
Beiliegend Notendrucke von "Dein", "Wie wundersam", "Wir saßen beisammen" und "Versunken", zusammen 9 Bll., Folio (stärkere Randläsuren).
Vorsatz mit hs. Besitzvermerk der New Yorkerin Lucie May Loughborough (geb. 1911).
Rücken fehlt, sonst wohlerhalten.











