Fischer, Wilhelm, Schriftsteller (1846-1932). Eigenh. Brief mit U.

Graz, 5. III. 1912.

1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.

 40.00

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit bestem Dank habe ich Ihre drei Styriaca-Aufsätze in Empfang genommen und unserer Landesbibliothek einverleibt. Den fehlenden habe ich durch eine hiesige Buchhandlung bei Perthes bestellen lassen [...]".

Fischer, von 1901-19 Direktor der Steiermärkischen Landesbibliothek, war eine der zentralen Persönlichkeiten des Grazer literarischen Lebens ("Fischer-Graz" galt über Jahre hinweg als eine feste Wendung) und Obmann des Steirischen Schriftstellerbundes. Sein Erstlingswerk, die Novelle "Eine Sommernachtstragödie", erschien 1872, mit den "Grazer Novellen" (1898) gelang ihm der literarische Durchbruch. Der Entwicklungsroman "Die Freude am Licht" (1902) begründete seinen Ruhm als Grazer Stadtpoet.

Mit Stempel der Steiermärkischen Landesbibliothek.

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