Duhamel de Monceau, Henri Louis. Die Kunst türkische Tapeten zu weben, welche unter dem Namen der Savonnerie bekannt sind.

[Königsberg u. Leipzig, Johann Jacob Kanter, 1768].

32 SS. Mit 4 mehrf. gefalteten Kupfern. Marmorierter Pappband des 20. Jh.s mit goldgepr. ledernem Deckelschild.

 325.00

Erste deutsche Ausgabe von Duhamels ‘Art de faire les tapis, façon de Turquie’ (Paris, 1766), übersetzt und herausgegeben von Daniel Gottfried Schreber, Professor an der Universität Leipzig. Die deutsche Fassung erschien als Teil 7 von J. H. G. v. Justis 'Schauplatz der Künste und Handwerke', wie schon die frz. Ausgabe Bestandteil des ‘Descriptions des arts et metiers’ der kgl. Akademie der Wissenschaften gewesen war. Die Stiche zeigen Webstühle in unterschiedlichen Detailansichten und Aufrissen, den Weg und die Knüpfung des Garns, Tapetenknüpfer am Webstuhl etc., von der Dresdner Kupferstecherin Johanna Dorothea Sysang (1729-91, vgl. Thieme/Becker 32, 368), Schülerin ihres Vaters Johann Christoph S. und seit 1755 Gattin des Leipziger Beamten G. Philipp.

Fromm 7040.

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