Scherer, Georg, Philologe und Herausgeber (1824-1909). Eigenh. Albumblatt mit U.

Stuttgart, 17. VII. 1879.

1 S. 8vo.

 240.00

Im zweistrophigen Gedicht, das Scherer unter dem Namen "Zuruf" publiziert hatte, klingt etwas von der Freundschaft und weitläufigen dichterischen Beratung in den 1860er Jahren durch Eduard Friedrich Mörike (1804-75) an: "Kommt ein Lichtgedanke Dir, / Laß ihn nicht entschweben, / Eh Du ihm die helle Zier / Klarer Form gegeben! [...]".

Scherer änderte auf Mörikes Anraten den Titel des Gedichts von "Zum Kampf!" in "Zuruf" und setzte den Ausdruck "Lichtgedanke" anstelle von "lichter Gedanke".

Vgl. Hans-Ulrich Simon (Hg.), Eduard Mörike, Werke und Briefe 9/3, S. 428.

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