Lenormand, Marie Anne, Wahrsagerin und Kartenlegerin (1772-1843). Eigenh. U. ("M. A. Le Normand") am losen Titelblatt von: Dies.: "Mémoires historiques et secrets de l'Impératrice Joséphine".

O. O., [um bzw. nach 1820].

1 S. 8vo.

 1,500.00

Die einer Kaufmannsfamilie entstammende Marie Anne Lenormand wurde in einer Klosterschule ihrer Heimatstadt Alençon von Benediktinerinnen erzogen, aber wegen ihrer Neigung zur Wahrsagerei der Schule verwiesen. In den 1790er Jahren betrieb sie zusammen mit einer Wahrsagerin namens Madame Gilbert ein "Bureau für Wahrsagerei", wurde durch den Wohlfahrtsausschuss ver- und wieder enthaftet, was ihre Bekanntheit enorm steigerte, und hatte bald Kunden aus allen Gesellschaftsschichten, selbst die französische Kaiserin Joséphine und der russische Zar Alexander I. zogen sie zu Rate. Die als "Lenormandkarten" bekannten Wahrsagekarten sind nach ihr benannt, wurden jedoch nicht von ihr selbst benutzt.

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