Nattermann, Johannes, Sozialpädagoge (1889-1961). Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Köln, o. D.

1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit ms. Kopfzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und ms. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Ich glaube an Deutschland und seine Zukunft, weil ich an die Zukunftskraft der Arbeit glaube. Die neue Zeit baut sich mit den Mitteln einer Vernunft durchdachten, dem Stoff aufgezwungenen Arbeit auf. Sie trägt die scharfen Züge des zweckhaften Ernstes und der sieghaften Sachlichkeit. Die Menschen aber leben nicht aus der Sachlichkeit, sondern aus dem Herzen. Das Herz lebt zutiefst aus Gott, der die Liebe ist. Soll deshalb Deutschlands Zukunft eine glückliche, das heißt eine das Volk beglückende sein, so darf Gott der Herr nicht aus dem Herzen des deutschen Volkes verschwinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928).

Koslowsky 320.

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