Brunner, Karl, Pädagoge und Zensor (1872-1944) Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug.

Prien am Chiemsee, o. D.

½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).

 350.00

"Eines Volkes Zukunft hängt wesentlich mit davon ab, wie es sich zu seiner Vergangenheit stellt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift und leicht abgewandelt wiedergegeben.

Karl Brunner bemühte sich, nach frühzeitig beantragter Versetzung in den Ruhestand als ehemaliger Leiter der "Zentralpolizeistelle zur Bekämpfung unzüchtiger Bilder und Schriften", in den 1920er Jahren in Prien eine private Realschule zu gründen, was zu einem unter vielen weiteren beruflichen Misserfolgen führte (vgl. Mildenberger, Der Paladin der Sittlichkeit).

Mit kleinen Eckausrissen.

Koslowsky 267.

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