Magnus, Sara, Pianistin (1836-1901). Eigenh. Brief mit U.

Hamburg, 18. XI. o. J.

2 SS. 8vo.

 250.00

An einen Kapellmeister über die Koordinierung ihres Besuchs in Bremen mit ihrer Konzerttätigkeit: "Hiermit erlaube ich mir Ihnen anzuzeigen dass ich beabsichtige nach Bremen zu gehen, und bitte ich Sie die Güte zu haben mich so bald als möglich wissen zu lassen ob ich meine Bremer Reise in Einklang bringen kann mit meinem Auftreten bei Ihnen. Wenn Ihre Zeit es erlaubt mir umgehend ein paar Worte zukommen zu lassen, so wäre es mir sehr angenehm, wenn nicht so bitte ich Sie Ihre geehrte[n] Zeilen nach Bremen zu adressiren, an die Adresse des Herrn Eduard Möller […] Meine Reise nach Breslau ist etwas aufgeschoben worden wesshalb ich nun auch Ihnen meine Zeit im Dezember zur Disposition stellen kann [...]".

Der einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie entstammende Mäzen Eduard Möller (1807-86) trat 1848 aus dem familiären Betrieb aus und "widmete sich nunmehr ganz der Musik, den Künsten und der Wissenschaft. 1840 bis 1860 war er im Vorstand der Privat-Concerte des Bremer Musikvereins thätig" (Erler, 223).

Auf Briefpapier mit blau gepr. Monogrammvignette.

Hermann Erler: Robert Schumann's Leben. Aus seinen Briefen geschildert. Berlin, Ries & Erler, 1887.

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