[Weis, Johann Baptist]. Neue komische Briefe des Hans-Jörgels von Gumpoldskirchen an seinen Schwager Maxel, in Feselau, und dessen Gespräche über verschiedene Tagesbegebenheiten in Wien. Nebst den Antworten des Schwagers Maxel in Feselau und den Bemerkungen des Amtschreibers Nigowitz.

Wien, Bauer und Dirnböck, 1839.

12 Hefte in 1 Band. (2), 60 SS. (2), 62 SS. (2), 62 SS. (2), 62 SS. (2), 61, (1) SS. 63, (1) SS. 64 SS. 64 SS. 64 SS. 63, (1) SS. 64 SS. 64 SS. Mit zus. 12 gest. Frontispizen im zeitgenöss. Kolorit. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. 8vo.

 380.00

Kompletter Jahrgang des Jahres 1839 (44 Briefe). Die beliebten, 1833-48 vom Staatsbuchhaltungsbeamten Weis (1801-62) herausgegebenen "Briefe des Hans-Jörgel von Gumpoldskirchen" waren eine für den vormärzlichen Humor wichtige Wiederbelebung der "Eipeldauer-Briefe". Die kritischen und vielgelesenen "Hans-Jörgel"-Briefe unterliefen die Metternich'sche Zensur durch mundartliche Derbheit; zuletzt aber wurde die Zeitschrift selbst das Opfer der Revolution (vgl. Wurzbach LIV, 120): Nach einer Umbenennung in den "Constitutionellen Hans-Jörgel" wurde sie eingestellt und dann 1851 als "Hans Jörgel von Speising" kurzfristig wiederbelebt.

Einband berieben; Ecken, Kanten und Gelenke stärker bestoßen. Aus der Viennensia-Sammlung Prof. Dr. Ferdinand Engel.

Weller (Pseud.) 279. Wurzbach V, 216. Hayn/Gotendorf VIII, 460f. ("Interessante Zeit- und Sittenschrift im Wiener Dialekt").

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