[Weis, Johann Baptist]. Komische Briefe des Hans-Jörgels von Gumpoldskirchen an seinen Schwager in Feselau über Wien und seine Tagesbegebenheiten.

Wien, Bauer und Dirnböck, 1842.

13 (statt 14) Hefte. 64 SS. 64 SS. 64 SS. 64 SS. 63, (1) SS. 64 SS. 62, (2) SS. 64, (8) SS. 64, (8) SS. 64 SS. 64 SS. 61, (1) SS. 64 SS. Mit zus. 9 gest. bzw. lithogr. Frontispizen im zeitgenöss. Kolorit und einem lithogr. Handschriften-Faksimile als Frontispiz. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. 8vo.

 250.00

Fast kompletter Jahrgang des Jahres 1842. Im Juni und November erschienen jeweils zwei Hefte (beide vorhanden); jedoch fehlt das April-Heft. Das Februar-Heft sowie alle Hefte ab Juni mit Frontispiz.

Die beliebten, 1833-48 vom Staatsbuchhaltungsbeamten Weis (1801-62) herausgegebenen "Briefe des Hans-Jörgel von Gumpoldskirchen" waren eine für den vormärzlichen Humor wichtige Wiederbelebung der "Eipeldauer-Briefe". Die kritischen und vielgelesenen "Hans-Jörgel"-Briefe unterliefen die Metternich'sche Zensur durch mundartliche Derbheit; zuletzt aber wurde die Zeitschrift selbst das Opfer der Revolution (vgl. Wurzbach LIV, 120): Nach einer Umbenennung in den "Constitutionellen Hans-Jörgel" wurde sie eingestellt und dann 1851 als "Hans Jörgel von Speising" kurzfristig wiederbelebt.

Papierbedingt teils etwas braunfleckig. Aus der Viennensia-Sammlung Prof. Dr. Ferdinand Engel.

Weller (Pseud.) 279. Wurzbach V, 216. Hayn/Gotendorf VIII, 460f. ("Interessante Zeit- und Sittenschrift im Wiener Dialekt").

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