Hildebrand, Johann. [Symbologia] oder Christliche LeichPredigt bey dem Begräbnis des [...] Herrn Jacobi Coleri der H. Schrifft Doctorn, und Fürstlichen Mecklenburgischen Superintendenten [...]. Gehalten im Thumb zu Güstrow [...] Anno Domini 1612 13. Martii.

Wittenberg, Wolf Meißner für Paul Helwig, 1615.

(38) SS. Mit Titelbordüre in Holzschnitt, großer Holzschnitt-Titelvignette (Sarg auf Katafalk) und ganzs. Holzschnittportrait am Titel verso; Schlußvignette in Holzschnitt. Marmorheftstreifen. 4to.

 240.00

Der Theologe Jakob Coler (1537-1612) "stellte sich in den Flacianischen Streitigkeiten auf die Seite der lutherischen Orthodoxie und disputierte 1574 mit Matthias Flacius selbst. Vermutlich infolge dieser Disputation wurde der temperamentvolle Theologe 1575 als Professor für Hebräisch nach Frankfurt/Oder berufen, ging aber schon kurz darauf als Propst von St. Nikolai und Assessor des Konsistoriums nach Berlin. 1600 wurde Coler zum Superintendenten in Güstrow und Assessor des Konsistoriums in Rostock ernannt. Er war Mitarbeiter an der hebräischen Bibelausgabe des Elias Hutter, dem er einen Band Gedichte widmete" (DBE).

Durchgehend etwas wasserrandig und mit kl. Wurmspuren.

VD 17, 1:021767Y.

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