Heinz, M. E., Advokat und Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (D. n. b.). Eigenh. Schriftstück mit U.

Dresden, 28. I. 1849.

1 S. Qu.-8vo.

 220.00

Die Vorlage zu dem in der "Leipziger Zeitung" abgedruckten "Aufruf", mit dem nach dem Verbleib des Lederhändlers Gustav Jädicke gesucht wurde, der "sich am 13. d. M. aus seiner Wohnung entfernte, ohne bis jetzt dahin zurückgekehrt zu seyn oder auch nur eine Nachricht von seinem Aufenthalt gegeben zu haben. Seine Familie ist hierüber in tiefer Betrübniß und fürchtete, daß dem Ausbleibenden ein Unglück zugestoßen [...]". Dem dürfte auch so gewesen sein, wurde doch schon zwei Monate später das Nachlassverfahren eröffnet.

Der Dresdner Advokat Heinz war Ende April/Anfang Mai Nachfolger des bisherigen Kommandanten Napoleon Lenz geworden, trat aber schon am 3. Mai seine Funktion an den Militär und Übersetzer Alexander Clarus Heinze (1806-56) ab.

Mit einigen Vermerken.

Beilage zu Nr. 32 der "Leipziger Zeitung" (Do., 1. Februar 1849, S. 472).

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